Eine Baubeschreibung stellt die wesentlichen Eigenschaften und den vorgesehenen Leistungsumfang eines Bauvorhabens dar. Sie verbindet Pläne, Konstruktion, Ausbau und Ausstattung und hilft, Angebote auf denselben Endzustand zu beziehen.
Eine Baugrenze ist eine Festsetzung im Bebauungsplan, die Gebäude und Gebäudeteile grundsätzlich nicht überschreiten dürfen.
Ein Baugrundgutachten beschreibt und bewertet die für ein konkretes Bauvorhaben untersuchten Boden- und Wasserverhältnisse. Es liefert der Planung Grundlagen für Gründung, Erdarbeiten und den Umgang mit Wasser. Aussageumfang und Grenzen hängen von Auftrag, Erkundung und Projektannahmen ab.
Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung zu einem grundstücksbezogenen Tun, Dulden oder Unterlassen, die nach dem jeweiligen Landesrecht übernommen und registriert wird. Sie kann baurechtliche Hindernisse behandeln, ersetzt aber nicht automatisch ein privates Nutzungsrecht.
Eine Baulinie ist eine Festsetzung im Bebauungsplan, auf der gebaut werden muss.
Die Baumassenzahl, kurz BMZ, gibt an, wie viele Kubikmeter Baumasse je Quadratmeter maßgeblicher Grundstücksfläche zulässig sind.
Mit einer formellen Bauvoranfrage werden bestimmte Fragen eines konkreten Bauvorhabens vor dem vollständigen Bauantrag zur behördlichen Entscheidung gestellt. Das Ergebnis ist ein Bauvorbescheid. Verfahren, Reichweite und Geltungsdauer richten sich nach dem maßgeblichen Landesrecht und dem konkreten Bescheid.
Ein Bauzeitenplan ordnet Bauleistungen, Termine und ihre Abhängigkeiten. Er zeigt, wann Arbeiten beginnen oder enden sollen und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit nachfolgende Schritte sinnvoll starten können.
Ein Bebauungsplan ist ein kommunaler Plan, dessen Festsetzungen mitentscheiden, ob und wie ein Bauvorhaben auf einem Grundstück zulässig ist.
Bei der Bemusterung werden konkrete Materialien, Produkte, Farben und Ausstattungen eines Hauses anhand der vereinbarten Leistungen ausgewählt und dokumentiert. Sie verbindet Gestaltung mit technischen Anforderungen, Planständen und möglichen Mehr- oder Minderkosten.
Ein Blower-Door-Test untersucht die Luftdurchlässigkeit eines Gebäudes oder Gebäudeteils mit einem Ventilator und definierten Druckunterschieden. Aus gemessenen Luftströmen werden Kennwerte berechnet; Messzweck, Gebäudevorbereitung und Bezugsgrößen müssen dokumentiert sein.
Eine bodengleiche Dusche ist ohne erhöhte Eintrittskante auf das Niveau des umgebenden fertigen Fußbodens abgestimmt. Entwässerung, Gefälle, Abdichtung und nutzbare Bewegungsfläche müssen dafür zusammen geplant werden.
Eine Bodenplatte bildet einen unteren flächigen Gebäudeabschluss zum Untergrund. Als tragende Fundamentplatte kann sie Gebäudelasten in den Baugrund übertragen; bei anderen Gründungen übernimmt sie eine andere konstruktive Rolle. Tragfunktion, Dämmung und Feuchteschutz sind getrennt zu planen.
Brettsperrholz ist ein flächiger Holzbaustoff aus mehreren miteinander verklebten Brettlagen, deren Faserrichtungen im Aufbau gekreuzt werden. Daraus entstehen statisch geplante Elemente für beispielsweise Wände, Decken und Dächer.
Ein Bungalow ist eine Hausform, bei der die wesentlichen Wohnräume auf einer Ebene angeordnet sind. Der Begriff legt weder Dachform noch Bauweise oder Ausbaustufe fest und garantiert für sich allein keine barrierefreie Nutzung.